Wichtiges von A - Z

Die Region rund um den Krüger Nationalpark lässt sich das ganze Jahr bereisen und bietet zu jeder Jahreszeit ein besonderes Flair.

Ausgezeichnete Hotellerie, selbst mitten im Busch, sorgt für angenehmen Komfort in jeder Preiskategorie. Egal ob in den privaten Tierreservaten oder im staatlichen Krüger Nationalpark: Spannende Tierbeobachtungen sind garantiert!

Nachfolgend haben wir einige wichtige Informationen von A - Z für Sie zusammengestellt:

Einreise
Deutsche, Östereicher und Schweizer benötigen kein Visum. Für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen muss der maschinenlesbare Reisepass mindestens 30 Tage über das Ausreisedatum hinaus gültig sein und bei Ausreise immer noch zwei freie Seiten für Sichtvermerke enthalten. Manuell verlängerte Reisepässe für Kinder berechtigen nicht zur Einreise. Minderjährige müssen bei Ein- und Ausreise eine internationale Geburtsurkunde, in der beide Elternteile erfasst sind, mitführen. Reisen Minderjährige nicht mit beiden Eltern, muss zusätzlich eine englische Einverständniserklärung einschließlich Passkopie und Kontaktdaten des nicht mitreisenden Elternteils vorgelegt werden. Alle Dokumente müssen beglaubigt sein. Die Bestimmungen können sich jedoch jederzeit ändern.
Für längere Volontariate oder Rangerkurse gelten eventuell andere Bestimmungen. Bitte erkundigen Sie sich bei der für Sie zuständigen Botschaft.

Essen und Trinken
Die südafrikanische Küche ist sehr vielseitig und geprägt von europäischen, indischen und asiatischen Einflüssen. Besonders gerne wird in Südafrika gegrillt - dies nennt man ein sog. Braai. Auf Lebensmittelunverträglichkeiten kann in den Unterkünften in der Regel Rücksicht genommen werden. Dazu ist es notwendig, dass Sie Ihre Gastgeber vorab informieren.

Bitte erkundigen Sie sich in Ihrer Unterkunft, ob das Leitungswasser trinkbar ist. Bei Lodges kommt das Wasser häufig aus dem eigenen Bohrloch. Mineralwasser kann in Supermärkten überall gekauft werden. Gute Weine und auch lokale Biere gehören in Südafrika dazu. Probieren Sie einen Pinotage oder einen Chenin Blanc oder die lokalen Biere wie Black Label oder Castle.

Gesundheit
In Südafrika herrscht eine sehr gute ärztliche Versorgung. Bitte beachten Sie, dass Arztrechnungen sofort beglichen werden müssen. Auf eine Auslandskrankenversicherung sollten Sie grundsätzlich nicht verzichten (bitte beachten Sie den Link zur Hanse Merkur Reiseversicherung). Bei der direkten Einreise aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Zambia) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich, dies gilt auch im Transitverkehr bei einem Flugzeugwechsel in Südafrika. Es empfiehlt sich die Überprüfung der bei uns üblichen Impfungen sowie Hepatitis A.

Für die Region des Krüger Nationalparks wird Malaria-Prophylaxe empfohlen. Bitte informieren Sie sich am besten beim Tropeninstitut oder einem Tropenarzt, welche Prophylaxe für Sie geeignet ist. Helle Kleidung in Naturfarben (beige, grün, khaki) mit langen Ärmeln und Beinen schützt am besten vor Mückenstichen. Gutes Insektenspray erhalten Sie vor Ort in jedem Supermarkt (Peaceful Sleep, Tabard etc.).

Ein guter Sonnenschutz gehört zu jeder Jahreszeit ins Reisegepäck.

Internet
In den meisten Städten und Orten kann man in Cafés und Restaurant kostenlos Wifi nutzen. Die Internetgeschwindigkeit lässt sich jedoch nicht mit der in Europa vergleichen. Das Streamen von Filmen und Herunterladen von Büchern kann daher länger dauern oder auch einmal nicht funktionieren. Bei vielen Unterkünften ist zumindestens in den öffentlichen Bereichen der Zugang zum WLAN Netz möglich.Bitte beachten Sie auch hier eventuelle Datenbeschränkungen.

Kleidung
Reisen Sie mit legerer Freizeitkleidung! Tagsüber bewährt sich ganzjährig leichte Baumwollkleidung. Für die Morgen- und Abendstunden, und vorallem im Winterhalbjahr benötigen Sie unbedingt auch warme Kleidung wie eine winddichte Jacke und Fliespullover. Das Zwiebelprinzip ist die beste Empfehlung, da die Temperaturen im Laufe des Tages sehr stark variieren können. Ein Regenschutz gehört v.a. in den Sommermonaten in jedes Gepäck. Während des Winterhalbjahres (europäischer Sommer) ist es vorwiegend sonnig, kann aber morgens und abends durchaus empfindlich kalt werden. Für einen Aufenthalt auf einer Game Lodge, bei dem man abends im offenen Geländewagen oder am Lagerfeuer sitzt, empfehlen sich daher auf jeden Fall auch Mütze und Handschuhe. Für Pirschfahrten und Buschwanderungen tragen Sie bitte Kleidung in neutralen Naturfarben. Leuchtende Farben wie pink oder auch weiß sind nicht ratsam. Festes Schuhwerk ist grundsätzlich notwendig.

Klima und Reisezeit
Durch die Lage Südafrikas südlich des Äquators sind die Jahreszeiten umgekehrt wie bei uns. Die beste Reisezeit für Wildtierbeobachtungen im Krüger Nationalpark ist der südafrikanische Winter von Mai bis September. Bitte beachten Sie aber, dass es auf den Pirschfahrten morgens und abends kalt werden kann. Anfang des Sommers können Sie häufig die neugeborenen Tiere im Park beobachten. Allerdings ist die Vegetation aufgrund von Regen dichter. Dies erschwert die Tierbeobachtungen. Die Temperaturen können in den Sommermonaten zwischen Dezember und Februar auch über 40 Grad erreichen.

In den südafrikanischen Weihnachtsferien von etwa Mitte Dezember bis Mitte Januar und um Ostern ist Hochsaison. Da viele Südafrikaner diese Zeit zum Besuch ihrer Nationalparks nutzen, müssen Sie damit rechnen, dass Unterkünfte frühzeitig ausgebucht sind und bei Tierbeobachtungen durchaus viele Autos sein können.

Sicherheit
In den Großstädten Südafrikas sollten Sie die gleiche Vorsicht walten lassen, wie in allen Metropolen der Welt. Bitte lassen Sie Ihre Wertsachen niemals sichtbar im Auto liegen. Autofahren im Dunkeln wird nicht empfohlen, da Sie eventuelle Schlaglöcher nicht sehen, und Menschen und Tiere häufig in der Dunkelheit auf unbeleuchteten Straßen unterwegs sind. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Unterkunft immer über die örtlichen Gegebenheiten und ob Sie ggf. abends zu Fuß zum Restaurant gehen können.

Sprache
Die elf Amtssprachen in Südafrika sind Englisch, Afrikaans, Zulu, Xhosa, Tswana, Nordsotho, Südsotho, Tsonga, Swazi, Ndebele und Venda. Englisch ist jedoch die allgemeine Umgangssprache.

Strom
Das südafrikanische Stromnetz hat 220 Volt. Dreipolige Adapter für Ihre Stecker können Sie nahezu überall im Land für wenig Geld kaufen. Bitte beachten Sie, dass die sogenannten Weltadapter, die man in Europa bekommt, in der Regel nicht passen! Viele Unterkünfte halten für ihre Gäste auch Leihadapter bereit. Für den Aufenthalt im Krüger Nationalpark oder in einem privaten Reservat sollten Sie eine Taschenlampe im Gepäck haben.

Telefonieren
Mobiltelefone mit europäischen SIM-Karten können in Südafrika benutzt werden (außer in sehr abgelegenen Gebieten). Am Flughafen in Johannesburg können Sie einfach und problemlos eine lokale SIM-Karte für Ihr Mobiltelefon erwerben. Eine lokale SIM-Karte ist schon ab ZAR 1 erhältlich, das Telefonguthaben (Airtime) gibt es meist ab ZAR 10. Datenpakete mit unterschiedlichem Umfang sind ebenfalls erhältlich (auch ideal zum Nutzen von Google Maps). In der Region um den Krüger Nationalpark haben sich die Anbieter Vodacom und MTN bewährt.

Transport und Verkehr
In Südafrika herrscht Linksverkehr und es gibt ein gut ausgebautes Straßennetz, meist Teerstraßen. Für die Anmietung eines Mietwagens oder Campers ist neben dem gültigen nationalen zusätzlich ein internationaler Führerschein erforderlich. Es gibt genügend Tankstellen entlang aller Hauptstraßen und in den Städten sowie in den großen Restcamps im Krüger Nationalpark. Das öffentliche Nahverkehrsnetz - sofern vorhanden - ist nicht für internationale Besucher zu empfehlen.

Trinkgeld
Besucher in Südafrika sind oft überrascht über den hohen Servicestandard, den man im Land geboten bekommt. Wenn Sie zufrieden waren, ist ein Trinkgelder angebracht. Gerne möchten wir Ihnen einige Tipps geben: Taxifahrer, Tankwart, Kofferträger und Parkplatzwächter freuen sich über ZAR 5-20, je nach Aufwand und Parkdauer. Unterkünfte verfügen meist über eine Tip Box, in der für alle Mitarbeiter ein Trinkgeld hinterlassen wird. So wird sicher gestellt, dass auch der Gärtner oder der Koch Ihre Wertschätzung erhalten. In der Regel werden jedoch weder Ihr Ranger noch Ihr Tracker (Spurenleser) bei dieser Verteilung berücksichtigt. Diesen sollten Sie das Trinkgeld direkt überreichen (sofern es nicht eine eigene Tipbox für sie gibt). Empfohlen werden ZAR 100 pro Person/Tag für den Ranger und etwas weniger für den Tracker. Im Restaurant sind 10-15% üblich.

Unterkünfte
Die Palette der Unterkünfte reicht von einfachen Hotels, Gästehäusern über Bed & Breakfasts und Self-Catering Unterkünften bis hin zu Luxushotels. In den Wildschutzgebieten gibt es private Lodges und Camps in unterschiedlichen Preisklassen. Wir haben auf unserer Seite versucht, Ihnen eine kleine, aber feine Auswahl von Unterkünften zu bieten. Wir beraten Sie gerne, welches für Sie die beste Alternative ist!

Währung und Zahlungsmittel
Die Landeswährung ist der Südafrikanische Rand (ZAR). Landesweit findet man Bankautomaten (ATM), an denen mit EC- oder Kreditkarte Geld abgehoben werden kann. Häufig gibt es ein Tageslimit von ca. ZAR 3.000 pro Tag und Karte. Bitte überprüfen Sie vorab mit Ihrer Bank, ob Ihre Karte für Südafrika freigeschaltet ist. Da die Gebühren an den Wechselstuben am Flughafen in Johannesburg meist sehr hoch sind, empfiehlt es sich, Geld vom Geldautomaten zu ziehen. Zu Ihrer Sicherheit heben Sie am besten nur direkt bei Automaten an Banken ab. Diese sind in der Regel bewacht. Bitte lassen Sie sich nicht von Fremden beim Geld abheben helfen oder Ihre PIN Nummer sehen.

Zeit
Im Winter beträgt die Zeitdifferenz zu Deutschland, Österreich, Schweiz plus eine Stunde, zur Sommerzeit gibt es keinen Zeitunterschied.